Der mit Spannung erwartete Vorschlag der EU-Kommission für ein Gesetzespaket zum Klimaschutz wird am 23. Januar vorgelegt. Schließlich muss noch einiges getan werden, um die hoch gesteckten Ziele des „Klimagipfels“ vom März 2007 zu erreichen : Bis zum Jahr 2020 will die EU den Ausstoß gefährlicher Treibhausgase um mindestens 20 Prozent verringern, zugleich den Energieverbrauch um 20 Prozent senken und den Anteil erneuerbarer Energien dabei auf 20 Prozent hochschrauben. Höchste Zeit also, festzulegen, welchen Beitrag jeder EU-Staat zur Erreichung dieser Ziele leisten muss. Und was die EU als erneuerbare Energien anerkennt. Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme, Wellen- und Gezeitenkraft, Biomasse sowie Gas aus Pflanzen, Mülldeponien und Kläranlagen stehen wohl auf der Liste. Atomkraft dagegen nicht, obwohl Frankreich das gewünscht hätte. Zu dem Gesetzespaket gehört auch eine Regelung für den Handel mit Verschmutzungsrechten. Besonders Kraftwerke und Raffinerien dürften deutlich für ihre Klimasünden zur Kasse gebeten werden, wenn sie bestimmte Limits für den CO2-Ausstoß überschreiten. So wird die Industrie zu milliardenschweren Investitionen in saubere Technik gezwungen - endlich !
(Bild : www.flickr.com)


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