Forschern aus mehreren EU-Mitgliedsstaaten ist es nun gelungen, dass Atlantischer Roter Thun in Gefangenschaft ohne Zugabe von Hormonen große Mengen lebensfähiger Fischeier produziert. Laut Europäischer Kommission kann dies als Durchbruch auf dem Weg zur Züchtung von Rotem Thunfisch gelten.
Gelängen dauerhafte Zuchterfolge und eine kommerzielle Nutzung zur Lebensmittelproduktion, würde dies den Druck auf die wildlebende Art verringern und letztendlich ein Aussterben durch Überfischung verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt das vom spanischen Institut für Ozeanographie koordinierte und von der EU mit 2,98 Mio. € unterstützte Forschungsprojekt SELFDOTT nach nunmehr drei Jahren Arbeit.
Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft unterstrich die Bedeutung dieser Forschungsergebnisse : „Das SELFDOTT-Projekt ist ein Beispiel für EU-finanzierte Forschung, die zur Bewältigung der wichtigsten globalen Herausforderungen unserer Zeit beiträgt. Sollten die Ergebnisse dieser Arbeiten letztendlich kommerziell nutzbar sein, können dadurch die Lebensmittelversorgung verbessert und das Wirtschaftswachstum gefördert werden ; gleichzeitig wäre dies ein Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Bestände des roten Thunfischs.“
Artikellogo : mr172/flickr


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