Die gute Nachricht zuerst : In Sachen Rechte der Homosexuellen steht die Europäische Union gar nicht so schlecht dar. So betonen Organisationen, die für die Rechte Homosexueller kämpfen, die wichtige Rolle der EU-Institutionen in diesem Bereich.
Allerdings gäbe es innerhalb der EU, so Nichtregierungsorganisationen (NGOs), noch zu viele Top-Down-Entscheidungen, die „von oben“ verordnet werden, es würde zu wenig auf Impulse der Zivilgesellschaft reagiert. Im Gegenteil : Die EU übernähme immer mehr die Rolle von traditionellen NGOs, zwänge diesen ihre Agenda auf. Im Idealfall sollten es aber die NGOs sein, die mit Initiativen an die EU-Institutionen herantreten. Hinzu käme ein Übermaß an Bürokratie, welches es teilweise schwer mache, im konkreten Fall schnell und angemessen zu reagieren. Aktivismus von institutioneller Seite ist schön und gut, er sollte aber auch noch Platz für andere Akteure lassen.
Foto (cc) wallyg/flickr


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